+++Breaking News: Explosion im Benzinsucht Teamfahrzeug+++

Nach der Kola-Bohrung die Cola-Bombe:

Um unsere Schuhe zu trocknen hatten wir die Heizung auf russische Sauna gestellt und die Schuhe unter dem Sitz vor dem Heizungsauslass platziert.

Unter dem Fahrersitz gab es einen gewaltigen Knall – die sich ausbreitende Druckwelle war für den Fahrer gerade noch beherrschbar.

Der Geruch im Auto signalisierte deutlich, dass wir eine Dose Cola übersehen haben mussten, die vor den Lüfterauslass gerollt war.

Die Heizung läuft weiter auf vollen Touren – um die Cola zu trocknen.

Der hellgraue Teppich hat nun eine Expeditionsfarbe angenommen und die elektrische Sitzverstellung ist teilweise defekt. Der Sitz befand sich zum Zeitpunkt der Explosion glücklicherweise in Kompromissposition.

Hochachtungsvoll – Benzinsucht

Wir wollen mal etwas loswerden – unsere Hochachtung. Unseren Respekt vor den Teams, die mit Ihren alten, oft ostdeutschen Kleinwagen die Tour bestreiten. Trabbi, Wartburg, Fiat X1/9 und viele mehr. Trotzdem kommen diese Teams immer pünktlich an. Oft sogar vor uns – wie z.B. das Team Smart Smartstep Racing. Wir überholen den mit drei Mann besetzten Trabant an manchen Tagen mehrmals, dennoch wartet er in der Regel schon am Ziel.

Wir müssen noch rausfinden, wie dieses Hase-und-Igel-Spiel funktioniert.

Kontrollsanksjon

So kann der Tag beginnen. Unser abendliches Parkmanöver belastet die Bordkasse im Gegenwert von 6 Bieren bzw. 600 Kronen. Die müssen wir nun am Gemüse einsparen. 

Klimawandel (Stage 1)

An dieser Stelle erst einmal vielen Dank an unser Verabschiedungskomitee in Hamburg!
Eine großartige Veranstaltung. Ebenso großartig war unsere Fahrt auf der ersten Etappe. Autobahn bis Südschweden war ausdrücklich erlaubt, ansonsten wäre das Etappenziel nicht machbar geworden.
Der Wagen läuft wie er soll. Einzig die Klimaanlage hat sich verabschiedet. Na ja, passt zum Klimawandel…..
Wir jedenfalls verabschieden uns jetzt von der schwedischen Südküste Richtung Stockholm.

Tachostand: 177.240

Tageskilometer: 652km

Strecke bisher: 8,7%

Schrauben, Kleben und Packen.

Diese drei Worte beschreiben wohl am besten unsere Tätigkeiten während der letzten Tage. Vermutlich gibt es noch 1000 Dinge zu erledigen und besorgen, aber in weniger als drei Tagen werden wir bereits an der Startlinie stehen.
Außerdem soll Improvisation ja einer der Hauptgründe sein, die BSC mitzufahren. Wir hoffen, dass Euch unser Rallye-Outfit gefällt. Im Angesicht der knappen Zeiten, glauben wir das Beste aus Aufklebern und Streifen rausgeholt zu haben.
Egal was während der nächsten 8000km geschehen wird. In Sachen „Folierung“ sind wir mittlerweile fast Profis.